Das Haus ist geplant und Ihre Wohnträume nehmen endlich Gestalt an? Dann geht es jetzt nur noch um die stilvolle Einrichtung ganz nach Ihrem Geschmack. Und diese ist von Bedeutung! Denn Sie werden sich auch im schönsten Haus nicht wohlfühlen, wenn Ihnen das Interieur nicht gefällt. Aus diesem Grund ist die richtige Planung hinsichtlich Inneneinrichtung notwendig. Denn die verschiedensten Möbelstücke sollen keinesfalls nur funktionelle Aspekte erfüllen. Stattdessen wird heute weitaus mehr vom Mobiliar erwartet, weswegen auch die neue Einrichtung Ihren Anforderungen gerecht werden soll. Dazu zählen natürlich immer noch Funktionalität, aber ebenso Ästhetik sowie flexible Eigenschaften. Schlussendlich entstehen die optische Harmonie und Wohnlichkeit in Ihrem neuen Zuhause erst durch die passende Einrichtung. Und genau hierfür eignen sich selbstgeplante Möbel, welche Sie einfach mit einer 3D CAD Software gestalten.

Wieso sollten Sie Möbel selber planen?

Verwirklichen Sie gerade Ihre Wohnträume, möchten Sie, dass alles nach Plan verläuft. In diesem Sinne investieren Sie viel Zeit und Mühe in das Projekt – Ihr Wohlbefinden ist Ihnen also eine Menge Wert. In diesem Sinne soll auch die neue Einrichtung komplett an die Bedürfnisse von Ihnen und Ihrer Familie angepasst werden. Das ist aber nicht immer so einfach. Gerade der Gang ins Möbelhaus und das Abklappern von einem Abteil nach dem anderen kostet Ihnen viel Zeit und Kraft. Zwei Dinge, welche bei der Hausplanung sowieso nie ausreichend zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund sparen Sie sich mit der individuellen Planung von Möbel viel Zeit und Aufwand, denn die Planung läuft bequem von Zuhause aus ab. Dadurch können Sie unterschiedlichste Konzepte durchprobieren und einen Wohnstil finden, der Ihren Anforderungen entspricht. Genauso können Sie mit einer hochwertigen 3D CAD Software auch gleich den Hausplan einrichten. Dadurch erweckten Sie Ihr Projekt zum Leben und denken bereits vor.

Haben Sie die Möbel einmal individuell geplant, haben Sie sich schon viel Zeit für die Entscheidungsfindung im Möbelhaus gespart. Denn jetzt können Sie die geplanten Möbel entweder gezielt online oder im Geschäft suchen oder gar beim Tischler und Co herstellen lassen.

Möbel selber planen: so geht’s

Natürlich klingt die Idee von der Möbelplanung in Eigenregie interessant – aber ist sie auch so leicht umsetzbar? Ja, denn mit der richtigen 3D CAD Software können Sie auch als Laie individuelle Möbelstücke planen.

An erster Stelle stehen jedoch Ihre Ideen, weswegen Sie hierbei auch ruhig zu Blatt und Stift greifen können. Hier zeichnen Sie einfach einen ungefähren Grundriss des geplanten Raumes und passen die Möbel in diesem an. Mit Buntstiften, Markern und Co können Sie Farbelemente markieren. Das gilt natürlich nur für große Möbelstücke, welche auch tatsächlich die Optik beeinflussen. Ein rotes Sofa kann daher rot schraffiert werden.

Sie haben die Einrichtung geplant oder möchten den Teil mit der Handzeichnung lieber überspringen? Dann können Sie auch direkt zu einer 3D CAD Software greifen. In dieser können Sie in der Regel Objekte aus fertigen Katalogen wählen und diese dann ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Dadurch benötigen Sie kein besonderes Talent und müssen sich auch nicht erst in die Zeichnung einarbeiten. Stattdessen sind die Elemente bereits vorgefertigt und müssen nur noch von Ihnen individualisiert werden.

Alles, was Sie dazu brauchen? Eine Idee rund um Ihr neues Interieur! Im Anschluss wählen Sie die gewünschte Farbe und passen je nach Möbelstück auch Material und Schraffur an Ihren Vorstellungen an.

Möbelplanung mit 3D CAD Programm schrittweise erklärt

Hier erklären wir Ihnen, wie Sie Möbel nach Ihrem Geschmack konkret mit einer Software planen und gestalten. Hierfür benötigen Sie an erster Stelle natürlich das passende 3D CAD Programm. Haben Sie dieses jedoch besorgt, kann es bereits losgehen.

Schritt 1: Ideen

Bevor Sie mit der konkreten Möbelplanung beginnen, sollten Sie bereits ein Konzept haben. Springen Sie jetzt nämlich einfach ins kalte Wasser, kann die Planung ewig dauern – und das war immerhin nicht Sinn und Zweck. Aus diesem Grund setzen Sie sich mit Ihrer Familie zusammen und besprechen Sie die wichtigsten Möbelstücke und Raumideen. Dabei achten Sie unter anderem auf die Anzahl an Möbel sowie jene Produkte, welche auf jeden Fall benötigt werden. Genauso notieren Sie sich Farben und Wohnkonzepte, welche infrage kommen. Sie müssen also noch nicht fertige Ideen parat haben, aber sollten bereits eine Linie ansteuern. Beachten Sie hierbei immer den Grundriss des jeweiligen Raums und planen Sie stets strategisch. An erster Stelle geht es hier nur um große Möbelstücke, nicht aber um Dekorationen, Heimtextilien und Co. Diese werden nämlich in der Regel am Hauptmobiliar angepasst.

Schritt 2: Sind die Ideen umsetzbar?

Bevor Sie nun Ihre Vorstellungen womöglich auf die Software übertragen und viel Arbeit hineinstecken, hinterfragen Sie Ihre Ideen noch einmal. Der Traum von einem XXL-Sofa kann in einem kleinen Wohnzimmer schlichtweg nicht erfüllt werden. Gehen Sie deswegen nochmal auf die Menge an Mobiliar und dessen Größe ein.

Schritt 3: Farben und Materialien bestimmen

Bei der Möbelplanung gehen Sie teilweise mittels Ausschließverfahren vor. Nachdem Sie Ihre Ideen also im zweiten Schritt einem Realitätscheck unterzogen haben, können Sie auf die Details Ihres neuen Interieurs eingehen. Dies betrifft unter anderem die Farben, aber auch die Materialien.

Dabei müssen Materialien gerade bei Familien mit Kindern besonders beachtet werden, denn hier geht es ebenso um die Langlebigkeit Ihrer neuen Möbel. Nichtsdestotrotz soll der optische Aspekt nie aus den Augen verloren gehen. Gleichzeitig streben Sie womöglich die individuelle Herstellung Ihrer neuen Möbel beim Schreiner an. In diesem Fall müssen Sie die Art des Holzes in Betracht ziehen. So kann Weichholz, wie von Fichte oder Pappel, nur bedingt für die Verarbeitung von Möbelstücken verwendet werden. Weitaus flexibler ist hier das mittelharte Holz, wie jenes von Buche, Ahorn oder Pinie. Dieses gehört im Bereich der Holzmöbel zu den am häufigsten verarbeiteten Materialien. Möchten Sie jedoch auf Tropenhölzer, wie Akazie oder Rosenholz, setzen, müssen Sie ebenso Ihr Budget überdenken. Hier müssen Sie sich also erneut die Frage stellen, ob die Idee überhaupt umsetzbar ist, denn Hartholz ist meistens sehr kostspielig.

Schritt 4: der Feinschliff für Ihre Möbelideen

Sie haben die Anzahl an Möbeln geplant und auch Form, Material und Co festgelegt? Dann geht es jetzt nur noch an die detailreiche Planung Ihrer neuen Möbelstücke. Bei dieser können Sie Oberflächen, Schraffuren und Textilien bearbeiten. Darüber hinaus kommen an dieser Stelle auch etwaige Verzierungen und Dekoren an Ihren neuen Möbeln zur Geltung. Hierbei können Sie sich einfach in das gewählte 3D CAD Programm einarbeiten und Ihre Möglichkeiten ausschöpfen.

Tipp: Bei den vielfältigen Möglichkeiten und Optionen rund um die Möbelplanung mit einer Software ist natürlich die Versuchung groß, alles immer besser, größer und imposanter zu gestalten. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass die Möbel am Ende auch hergestellt werden sollen. Je aufwändiger dabei die Herstellung ist, desto höher fallen auch die Kosten an. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie diese stets im Überblick behalten und nicht bei allen Details auf Ihre idealen Vorstellungen eingehen. Stattdessen ist es ratsam eine Mitte zu finden, wobei Sie Möbel mit geringerer Wichtigkeit auch mit niedrigeren Materialkosten verbinden. Anders sieht es natürlich aus, wenn Ihr Budget sehr hoch liegt.

Ist die Planung einmal vollbracht, können Sie die Pläne einfach dem gewünschten Tischler übermitteln. Sie können die erstellen Pläne aber auch als Anhaltspunkt für die Suche nach passendem Interieur im Möbelhaus verwenden. In diesem Fall ist es jedoch ratsam, dass Sie bei der Gestaltung mit einer 3D CAD Software nicht zu weit ins Detail eingehen.