Die richtige Bemaßung eines Grundstücks sowie eines Bauplanes ist maßgeblich, um spätere Bauvorhaben auch akkurat durchführen zu können. Immerhin geht es hierbei darum, das geplante Bauwerk oder das Gebäude, welches saniert werden soll, ordnungsgemäß darzustellen. Hier können nur kleine Fehler bereits fatale Auswirkungen bei der Planung haben. Dabei wird oft davon ausgegangen, dass auf dem Plan lediglich die Grundrisse in einem gewissen Maßstab dargestellt werden – dem ist nicht so. Stattdessen müssen Pläne weitaus umfangreichere Bemaßungen vorweisen, um auch tatsächlich umgesetzt werden zu können. Die einfachen Grundrisse sind daher lediglich jene, welche der Laie zu Gesicht bekommt. Geht es wiederum um den Bauplan, werden Sie auf weitaus mehr Einzeichnungen, Kennlinien und Co treffen. In diesem Sinne ist die richtige Bemaßung komplexer als Sie womöglich denken – aber nicht unmöglich für Sie als Laie! Denn gerade mit unserer Software, dem ArCADia BIM 3D Architekt, werden Baupläne mit der richtigen Bemaßung auch von Ihnen als Anfänger im Handumdrehen erstellt.

Was ist bei der Bemaßung zu beachten?

Wir haben also festgestellt, dass die korrekte Bemaßung wichtig für die Hochwertigkeit des Bauplans sowie die weitere Arbeit mit diesem ist. Aus diesem Grund sind gleich mehrere Dinge bei der Bemaßung zu beachten, welche von allgemeinen bis zu standardisierten Vorgaben reichen. Denn auch wenn der Weg zum ordnungsgemäßen und umfangreichem Grundriss schwer erscheint, wird mit der Beendigung alles einfacher. Das Ziel ist es somit, dass alle Daten und Maße am Ende problemlos aus der Zeichnung herausgelesen werden können. Es sollen danach also weder Rechnungen noch viele Gedanken notwendig sein. Um dieses hohe Maß an Leichtigkeit beim weiteren Planen zu erhalten, beachten Sie deswegen verschiedene Punkte rund um die Zeichnung des Grundrisses.

Besonders wichtig ist stets die ordentliche Darstellung des Grundrisses. Gerade wenn dieser per Hand gezeichnet wird, sind eine lesbare Schrift und eine angemessene Schriftgröße von Bedeutung. Dieser Schritt wird mit diversen Softwares zur Planung, wie dem ArCADia BIM 3D Architekten, natürlich vereinfacht. Zeichnen Sie den Grundriss wiederum von Hand, orientieren Sie sich am besten an den Normen DIN 406 und DIN 1356. In diesen finden Sie nämlich zahlreiche Vorgaben rund um die Darstellung der Bemaßung. Welche diese sind, lässt sich auch online einfach nachlesen

An erster Stelle: Finden Sie den passenden Maßstab

Es ist so weit: Die Zeichnung und Bemaßung des Grundrisses beginnen! An dieser Stelle haben Sie es bereits mit der ersten Entscheidung zu tun. Sie müssen also den passenden Maßstab finden. Dieser ist jedoch, anders als oft angenommen, nicht immer frei wählbar. So geht es in erster Linie darum, einen Maßstab zu ermitteln, welcher den gesamten Bauplan in einer angemessenen Größe darstellt und somit leicht nachvollziehbar ist. Er muss dementsprechend in einem Verhältnis stehen, indem alle Details am Papier Platz finden und auch alle Bemaßungen einfach dargestellt werden können. Das heißt jedoch keinesfalls, dass Sie nun mit zahlreichen Verhältnissen experimentieren müssen. Tatsächlich gibt es nämlich konkrete Vorgaben für den Maßstab, welche sich von Branche zu Branche unterscheiden. Während beispielsweise Lagepläne verhältnismäßig sehr klein dargestellt werden, ist bei Detailzeichnungen ein geringes Verhältnis, beispielsweise von 1:5, gefragt. Dies variiert selbstverständlich mit der realen Größe des Details. Die vorgegebenen Verhältnisse orientieren sich dabei an der meist tatsächlichen Größe. Gerade bei umfassenden Plänen reicht ein Maßstab aber oft nicht. Hierbei wird ein allgemeines Verhältnis herangezogen. Darüber hinaus werden Details innerhalb dieses Plans wieder in anderen Maßstäben angezeigt, welche natürlich am Plan vermerkt werden.

Das umfasst der professionelle Bauplan

Während die Findung des richtigen Maßstabes zwar den ersten Schritt zum professionellen Plan darstellt, wird dieser über viel mehr definiert. Denn lediglich mit dem richtigen Maßstab ist Ihr Bauplan nämlich unbrauchbar. Stattdessen werden verschiedene Details benötigt, welche mehr Aufschluss geben. Dazu gehören beispielsweise die Maßlinien, welche die eigentlichen Grundrisse darstellen und durch Volllinien zu erkennen sind. Um diese als Strecke zu definieren, werden sie von einer Begrenzung beendet. Diese offenbart sich entweder als Schrägstrich oder als Punkt am Ende der Linie. Die Linien sind nun gezeichnet und der Maßstab ist angegeben – doch wie hoch sind die Bemaßungen? Damit Sie keine Gedanken mehr an das Rechnen verschwenden müssen und stattdessen alles einfach aus dem Plan ablesen, benötigt es jetzt die sogenannten Maßzahlen. Diese geben die Anzahl der Maßeinheit an und müssen auf den ersten Blick problemlos ablesbar sein. Deswegen zeichnen Sie sie mit der Maßeinheit mittig über der Maßlinie ein. Gerade bei umfangreichen Zeichnungen kann jedoch Platzmangel entstehen, in welchem Fall Sie die Zahlen auch an der Seite eintragen können.

Im Sinne der Präzision müssen Sie auch bei der Angabe von Zahlen genauestens vorgehen. Immerhin können schon kleine Fehler für spätere Probleme sorgen. Dementsprechend müssen auch Bruchteile der Maßeinheit genauestens angegeben werden. Beachten Sie hierbei stets das verwendete Verhältnis, da ein Fehler in der Berechnung später für gravierende Fehlschritte sorgen kann.

Diversität: diese verschiedenen Bemaßungen gibt es

Da in Ihrem Bauplan auf alle Details des Grundrisses eingegangen werden muss, gibt es auch unterschiedlichste Bemaßungen. Diese müssen allesamt beachtet und akkurat gekennzeichnet werden. Dabei steht in der Regel die Längenbemaßung im Vordergrund, welche quasi die Grundrisse aller Art umfasst. Das gilt somit für die Außenmaße, die Innenbemaßung oder auch die Raumdicke. Damit die verschiedenen Abgrenzungen erkennbar sind, müssen auch Details, wie Öffnungen oder Pfeiler, beachtet und eingetragen werden. In die andere Richtung spielt wiederum die Höhenbemaßung eine große Rolle. Diese gibt die Höhe der einzelnen Räume oder Geschosse an. Darüber hinaus kennzeichnet sie aber auch alle anderen Elemente, welche in die Höhe ragen. Dazu zählen beispielsweise Fenster oder Türen. Wie viel Platz verschiedene Elemente einnehmen, wird durch die Dickenbemaßung erfasst, welche die Dicke der einzelnen Bauteile angibt. Sie wird mit einem „t“ gekennzeichnet und ist für spätere Durchführungen mithilfe des Bauplanes besonders wichtig, um Baufehlern zu entgehen. Dasselbe gilt für die Winkelbemaßung, mit welcher mehr Aufschluss über den Verlauf der einzelnen Elemente gewährleistet wird. So sind Architekturen oft variabel und keineswegs ausschließlich in einfachen geometrischen Formen vorhanden.