Sport und Fitness sind für unsere Gesundheit enorm wichtig, gerade wenn wir die meiste Zeit des Tages im Büro am Schreibtisch sitzen und nur wenig Bewegung bekommen. Sport ist in diesem Fall ein sehr guter Ausgleich. Allerdings haben wenige von uns die nötige Zeit, extra ins Fitnessstudio zu gehen. Da bietet sich der eigene Fitnessraum an, den Sie individuell gestalten können. So können Sie immer dann trainieren, wann Sie möchten und holen sich das Fitnesscenter nach Hause. Dennoch sollten Sie bei der Planung des eigenen Fitnessraumes ein paar Dinge beachten. Mit der CAD Software können Sie den Fitnessraum optimal planen und gestalten, wie Sie es sich wünschen. Im Folgenden Text wird näher beschrieben, worauf Sie bei der Planung genau achten müssen.

Der richtige Boden für den eignen Fitnessraum

Der wichtigste Faktor, den Sie berücksichtigen müssen, ist nicht die Belüftung oder die Akustik, sondern der Bodenbelag. Bei den verschiedenen Fitnessübungen muss der Boden so einiges aushalten und bestimmte Anforderungen erfüllen. Für Trainingseinheiten, bei denen Sie viel hüpfen oder anders aktiv sind, sollten Sie die Schalldämpfung berücksichtigen, damit Mitbewohner im Haus oder sich Ihre Nachbarn nicht beschweren. Bodenbeläge mit Schalldämpfung können Sie günstig erwerben, sie müssen also nicht viel Geld investieren. Da das “Home-Gym“ immer beliebter wird, haben sich verschiedene Firmen und Anbieter auch darauf spezialisiert. Sie bieten Ihnen Gummiböden an, die individuell an die Maße des Raumes angepasst werden können. Das Praktische daran ist, dass Sie den Gummiboden selbst zuschneiden und verlegen können. Der eigentliche Boden des Raumes muss also nicht herausgerissen werden. Durch diese Gummiböden können Sie Ihre Fitnessübungen durchführen und der eigentliche Bodenbelag (z. B. Parkett) wird nicht beschädigt, sehr wichtig für Mietwohnungen. Ein Quadratmeter Gummiboden kostet ca. 20 Euro. Beim Entfernen des Gummibodens könnten Rückstände auf dem eigentlichen Bodenbelag zurückbleiben, die Sie dann nachträglich noch entfernen müssen.

Vorteile: Gummiböden sind pflegeleicht, rutschfest und günstig in der Anschaffung.
Nachteile: Gummiböden sind schwer zu entfernen. Der eigentliche Bodenbelag muss nachträglich von Rückständen gereinigt werden.

Eine Alternative zu Gummiböden sind Bodenmatten, die Sie im Fitnessraum platzieren können. Bodenmatten werden nicht verlegt, dienen in erster Linie aber zur Schalldämpfung beim Training. Sie finden auch verschiedene Anbieter, bei denen Sie die Bodenmatten an Ihre Bedürfnisse anpassen und zuschneiden können.

Vorteile: Bodenmatten sind günstig und können individuell an das Ambiente des Raumes angepasst werden. Bodenmatten können einfach entfernt werden.
Nachteile: Bodenmatten werden nicht fest verlegt.

Die richtigen Bedingungen schaffen

Es ist wichtig, dass Sie sich vor der Anschaffung von Bodenbelägen Gedanken über Ihr Training machen. Welche Trainingsgeräte benötigen Sie und welche Workouts möchten Sie gerne durchführen? Der Fitnessraum sollte so aufgebaut und designt werden, dass Sie auch nachträglich noch Korrekturmöglichkeiten haben. Sie müssen für jedes Workout die optimalen Bedingungen schaffen. Nur so können Sie die Übungen richtig ausführen und die Verletzungsgefahr reduzieren. Installieren Sie daher unbedingt einen Spiegel im Raum. Hier können Sie sich selbst bei den Übungen sehen und reagieren, falls Sie eine Übung falsch ausführen. Im eigenen Fitnessraum wird Sie kein Fitnesstrainer auf die falsche Ausführung hinweisen. Ein Spiegel wird auch automatisch den Raum, in dem Sie trainieren, größer erscheinen lassen. Das Praktische ist, dass viele “Home-Gym“-Anbieter Kombinationen aus Spiegel und Fitnessgeräten anbieten, die optisch zueinander passen. So wird der große Spiegel auch zum Rest Ihres Equipments passen. Bei der Montage des Spiegels sollten Sie darauf achten, dass dieser fest an einer Wand angebracht wird, damit der Spiegel auf keinen Fall umkippen kann.

Fitnessgeräte richtig einrichten

Für die Einrichtung des Fitnessraumes müssen Sie die passenden Geräte kaufen. Hierbei sind Ihre Wünsche und Vorstellungen des Trainings enorm wichtig. Für ein ausgiebiges Ausdauertraining eignen sich Laufbänder, Heimfahrräder oder Stepper. Entscheiden Sie sich lieber für ein hochwertiges und qualitatives Gerät, welches fest auf dem Bodenbelag stehen wird. Spuren wird der Stepper oder das Laufband durch den Gummiboden oder die Bodenmatte nicht hinterlassen. Allerdings ist Ausdauertraining (Cardiotraining) nicht alles. Sie sollten sich für eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining entscheiden. Ausdauertraining dient dazu, fit zu bleiben, Kalorien zu verbrennen und etwas für Ihr Herz-Kreislauf-System zu machen. Mit Krafttraining können Sie effektiv Muskeln aufbauen und Ihre Muskelpartien stärken. Es ist wichtig, dass Sie bei der Auswahl von Kraftgeräten auf Ihre Gewichtsklasse achten. Bei den Geräten müssen Sie immer das Gewicht berücksichtigen. Beachten Sie beim Kauf also immer die Traglast. Bei den Kraftgeräten sollten Sie Übungen für Rücken, Brust, Schulter, Arme und Bauch durchführen können. Sie werden schnell merken, dass ein hochwertiges Kraftgerät teuer werden kann. Für den Anfang reicht es auch, wenn Sie sich nach einem gebrauchten Modell umschauen, das natürlich Ihren Ansprüchen und Vorstellungen entspricht.

Wohlbefinden ist sehr wichtig

Sie sollten Ihren eigenen Fitnessraum so gestalten, dass Sie alle Ihre Trainingseinheiten durchführen können und sich gleichzeitig wohlfühlen. Richten Sie den Raum also so ein, wie es Ihnen gefällt. Es ist dann nicht ein Fitnessraum mit Geräten, sondern Ihr eigenes “Home-Gym“, das Sie sich selbst zusammengestellt haben. Jeder, der schon ein Mal alleine in einem Fitnessstudio war, kennt das freie Gefühl, wenn man der einzige im Studio ist. In Ihrem eigenen Fitnessraum haben Sie nur dieses Gefühl, was Ihre Leistung noch weiter steigern wird. Damit Sie sich noch wohler in Ihrem eigenen kleinen “Home-Gym“ fühlen, können Sie weitere Anpassungen am Raum vornehmen. Installieren Sie eine kleine Musikanlage, damit Sie beim Training auch die passende Musik hören können. So werden auch lange Cardio-Einheiten auf dem Laufband oder dem Heimfahrrad niemals langweilig. Natürlich sollten Sie auch für die nötige Belüftung im Raum sorgen. Am besten eignen sich Räume mit zwei Fenstern. Alternativ können Sie sich auch einen Luftreiniger kaufen, wenn sich Ihr Fitnessraum im Keller befindet. So wird die abgestandene Luft immer ausgetauscht. Sie können auch Pflanzen in den Raum stellen, um das Ambiente aufzuwerten. Sinnvoll sind auch Haken für Handtücher. Weiteres Zubehör für ein Home-Gym wären Kurzhanteln, Fitnessbänder oder einen Bauchtrainer (Ab Roller).