Wem das Badezimmer nicht nur dazu dient, um seine natürlichen Bedürfnisse zu befriedigen, sondern wer darin eine Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden sieht, sollte sein Bad selbst planen und einrichten. So lässt sich nach einem langen und arbeitsreichen Tag eine herrliche Möglichkeit schaffen, um sich zu entspannen und die Alltagsstrapazen abzustreifen. Hierzu muss das Badezimmer einerseits mit funktionaler Einrichtung aufwarten – selbstverständlich darf auch die Optik nicht zu kurz kommen. Um alle Aspekte zu beleuchten, die das Badezimmer in jeder Hinsicht zu einem der Höhepunkte des Hauses werden lassen, muss der Bauherr zwingend diverse Gesichtspunkte beachten.

So startet die Badezimmerplanung

Je nachdem, ob das Badezimmer beim Hausbau von Grund auf neu konzipiert oder der bestehende Baderaum neu geplant und eingerichtet werden soll, stets sollte sich der Bauherr ausreichend Zeit für die Planung nehmen. Wer unter Zeitdruck arbeitet und der Meinung ist, alle nötigen Arbeiten in Rekordzeit über die sprichwörtliche Bühne bringen zu müssen, wird in den meisten Fällen nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.

Zeitlicher Druck bei der Planung führt einerseits dazu, dass der Stresspegel unnötig steigt und andererseits, dass die Arbeitsausführung nicht auf dem nötigen fachlichen Niveau erledigt wird. Es wird im Badezimmer naturgemäß mit Wasser hantiert, gleichzeitig ist auch Elektrik mit im Spiel. Diese Konstellation kann durchaus dazu führen, dass es durch die Zusammenführung dieser gegensätzlichen Elemente zu Problemen kommt.

Um die Arbeiten in eine Zeitschiene zu bringen, hat sich die Führung eines entsprechenden Zeitplans bewährt. Hier lassen sich beispielsweise auch Pausenzeiten einrichten. Der jeweilige Aufwand für die geplanten Arbeiten kann in der Regel nicht auf die Minute genau festgelegt werden. In der Folge sollen daher diverse Faktoren erläutert werden, wie sich ein Zeitplan optimal organisieren lässt.

  • Handelt es sich um ein einziges Projekt, oder mehrere, die realisiert werden sollen?
  • Ist ein Fix Termin bis zur Fertigstellung des Badezimmers geplant?
  • Ist mit der Hilfe von Dritten zu rechnen, bei der Arbeitsausführung?
  • Welche besonderen Ausführungsmerkmale, wie Barrierefreiheit, müssen beachtet werden?
  • Welche Liefertermine gibt es für benötigtes Material?
  • Muss man sich auf die Pünktlichkeit bestimmter Handwerker verlassen?
  • Sind Alternativen eingeplant, wenn zum Beispiel Baumaterial verspätet geliefert wird?
  • Gibt es eine zeitliche Vorplanung für die jeweiligen Aufgabenstellungen?

CAD-SOFTWARE bei der Badplanung besonders effizient

Ein Badezimmer sollte seinem Besitzer grundsätzlich über viele Jahre hinweg gute Dienste leisten. Daher sollte bereits bei der Planung genau festgelegt werden, welche Eigenschaften des Baderaumes im Vordergrund stehen sollten. Zu diesem Zweck hat sich die CAD-Software ausgezeichnet bewährt, mit dieser lässt sich die Badezimmerplanung von vornherein auf hohem Niveau realisieren. Die Raumgestaltung ist visuell hervorragend darstellbar und auch beim Aufmaß ist sauberes Arbeiten gewährleistet. Sämtliche Badelemente lassen sich per Mausklick an die gewünschte Stelle setzen. Gleichzeitig wird auf diese Weise das Vorstellungsvermögen geschärft und auch andere Familienmitglieder können ihr Wünsche und Vorstellungen bei der Planung miteinbringen – der Familienfriede bleibt also gewahrt.

Handelt es sich um ein Familien-Badezimmer, dann ergibt es Sinn, wenn sich alle gemeinsam an den Tisch setzen, um gemeinsam zu planen. So kann jeder seine individuellen Wünsche in das Vorhaben mit einfließen lassen. Besonders effektiv lässt es sich planen, wenn zunächst die elementaren Einrichtungsgegenstände in die Planung integriert werden. Hierbei sollte auch die Frage nach dem Budget zur Sprache kommen. Denn die beste Planung ist zum Scheitern verurteilt, wenn sich mit der vorhandenen Baukasse die gewünschten Elemente nicht realisieren lassen.

Sobald alle nötigen Wunsch-Parameter festgehalten und Vorschläge eingebracht wurden, folgt mittels der CAD-Software die Grundrissplanung. Auf diese Weise werden alle Vorschläge und Wünsche transparent dargestellt. Danach lässt sich gemeinsam der erste Entwurf des künftigen Badezimmers erstellen. Obwohl nun augenscheinlich die optimale Lösung für das neue Bad gefunden ist, sollte trotzdem noch die eine oder andere Nacht darüber geschlafen werden. Unter Umständen können auch Dritte das Ergebnis noch optimieren.

So lassen sich die passenden Materialien und Einrichtungsgegenstände finden

Sobald es dann in die Bauphase übergeht, müssen noch Materialien und Einrichtungsgegenstände ausgesucht werden. Da die Auswahl riesig ist, sollten die Entscheider gemeinsam auf die Suche gehen. Eine Checkliste kann ausgezeichnete Dienste leisten, denn so lässt sich dafür sorgen, dass eine gewisse Beschränkung auf das Wesentliche erfolgen kann.

Die Beleuchtung

Lichteinfall von Tageslicht in Verbindung mit elektrischer Beleuchtung, stellt ein wesentliches Kriterium bei der Badgestaltung dar. Es wird zwar nicht immer ein natürlicher Lichteinfall gegeben sein, dennoch lässt sich durch direkte und indirekte Beleuchtung auch ohne Tageslicht eine angenehme Atmosphäre erreichen. Um Gefahren auszuschließen, darf keinesfalls vergessen werden, dass alle Lichtquellen so gewählt werden, dass sie auch für Feucht- und Nassräume geeignet sind.

Die passende Fliese

Obwohl Badezimmer heutzutage nur noch bis zur Hälfte gefliest
werden – dabei entfällt in der Regel ein Teil auf den Boden und einer auf die Wände – sollte dennoch stets das richtige Größenverhältnis beachtet und auf das Farbschema Rücksicht genommen werden. Hierbei kommt auch den Fugen eine maßgebliche Bedeutung zu. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte Probefliesen mitnehmen. Diese können beispielhaft ausgelegt und erst dann eine endgültige Wahl getroffen werden.

Die Wohnlichkeit als elementares Element

Speziell, wenn es um die Möbelauswahl geht, muss man unbedingt eine gewisse Lieferzeit kalkulieren. Beim Neubau eines Hauses empfiehlt es sich daher die Fliesen frühzeitig zu ordern. Und selbstverständlich darf die Wohnlichkeit nicht zu kurz kommen – die Zeiten, als das Badezimmer gerade mal weiß gekalkt und völlig ohne Wohnatmosphäre geplant wurde, sind zum Glück vorbei.

Zweckmäßigkeit bei der Planung nicht vergessen

Wer sich über Innovationen informieren möchte, dem sei geraten eine Badausstellung zu besuchen. Hier sind enorm viele aktuelle Trends zu bestaunen. Angefangen bei den Toiletten, über Wohlfühlduschen, bis hin zu Innovationen aus dem Bereich Smart Home, ist hier alles zu finden. Dennoch sollte man sich von der überbordenden Fülle der Angebote nicht blenden lassen – je technischer die Elemente sich, desto schwieriger lassen sie sich von den ein oder anderen Familienmitgliedern bedienen. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt bei der Wahl aktueller Trends muss auch in ihrer Pflegeleichtigkeit gesehen werden.

Für die Badinstallation die geeigneten Partner finden.

Eigenleistungen spielen bei der Badinstallation eine maßgebliche Rolle, wenn es darum geht die Kosten so gering als möglich zu halten. Viele Anleitungen lassen sich beispielsweise auf YouTube finden. Speziell, wenn es ums Fliesenverlegen geht, sind etliche Tutorials recht aufschlussreich. Auf diese Weise wird zum einen das Budget ordentlich geschont, denn durch die sogenannte Muskelhypothek kann ganz ordentlich gespart werden. Zum anderen lässt sich so der jeweilige Zeitplan für die geplanten Arbeiten einhalten – wenn man nicht von Fremdfirmen abhängig ist.

Wenn auch so einiges in Eigenregie durchgeführt werden kann, bei der Badplanung- und Installation, gibt es doch diverse Arbeiten, die von versierten Handwerkern professionell ausgeführt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise die Elektroinstallation und vieles was mit Wasser- und Abwassertechnik zu tun hat. Hierbei sollte das Augenmerk auf alle Arbeiten fallen, die bei etwaigen Schäden durch Versicherungen abgedeckt werden sollen – diese zahlen in der Regel nur dann, wenn Schäden nachweislich entstanden und von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt wurden. Dasselbe gilt auch bei Schäden an Duschkabinen, Badewannen etc., auch hier muss im Schadensfall nachgewiesen werden, dass dieser trotz professionellem Einbau durch einen Handwerksbetrieb entstanden sind. Daher sollte die Hilfe von Dienstleistern grundsätzlich nicht als eine unnötige Investition verstanden werden, sondern als sinnvolle Maßnahme, um künftige Kosten vermeiden zu helfen.

Die Badezimmereinrichtung als wichtige Voraussetzung für Wohlfühlatmosphäre

Der gewünschte Wohlfühlfaktor bei der Badezimmereinrichtung lässt sich einzig durch die richtige Einrichtung erzielen. Nur so entsteht eine Atmosphäre, die alle Familienmitglieder von einem entspannten Badezimmererlebnis träumen lässt. Damit die Badezimmermöbel allerdings auch tatsächlich zum gewünschten Termin eintreffen, sollten unbedingt die Lieferzeiten der Händler und Fachgeschäfte beachtet werden. Zumeist muss mit Zeiten von 2-5 Wochen gerechnet werden. Sofern dann alles zeitlich passt, ist es in den meisten Fällen kein Problem das gesamte Bad innerhalb eines Arbeitstages fertigzustellen. Sollen die Möbel in Eigenregie aufgebaut werden, dann sind ein Set Imbusschlüssel sowie ein Akkuschrauber willkommene Hilfsmittel, um den Ablauf enorm zu beschleunigen.

Passende Dübel und Bohrmaschine sind gleichfalls nötig, wenn beispielsweise Spiegel und Schränke befestigt werden sollen. Achtung – bei Bohrarbeiten in Fliesen unbedingt die richtigen Bohrköpfe bereithalten. Entsprechende Sets sind im stationären Einzelhandel genauso erhältlich, wie in den einschlägigen Internetshops. Aber auch dann, wenn die passende Ausrüstung vorhanden ist, muss stets auf den richtigen Bohraufsatz geachtet werden. So lässt sich beispielsweise das Abrutschen des Bohrers vermeiden und es wird nicht in die Fugen gebohrt – dies hat nämlich in der Regel unschöne Risse zur Folge. Selbst wenn diese zunächst nicht sichtbar sind, kann Feuchtigkeit eindringen – mit dem unschönen Ergebnis von Schimmelbildung hinter dem Material.

Übrigens hilft Silikon zur Vermeidung feiner Haarrisse, hierzu einfach das Bohrloch mit der Silikonmasse fein umranden, so lässt sich die Spannkraft herausziehen, was die Rissbildung minimiert.

Es sind jedoch nicht nur die Möbel, die bei der Einrichtung des Badezimmers für Nässe und Feuchtigkeit geeignet sein müssen. Auch bei der Dekoration sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass diese für Feuchträume vorgesehen ist. Ansonsten können Dekorationsgegenstände schnell zum Hort für Schimmelpilze und Bakterien werden – mit dem unschönen Resultat, dass die Freude am neuen Badezimmer ganz schnell in Frust umschlägt. Daher wird geraten, ausschließlich Dekogegenstände im Bad zum Einsatz zu bringen, die auch tatsächlich dafür geschaffen wurden.

Das barrierefreie Bad – schon heute an morgen denken

In jungen Jahren scheint das Älterwerden zumeist noch weit, weit entfernt. Dennoch kann man davon ausgehen, dass irgendwann die Zeit gekommen ist, in der man Barrierefreiheit im Bad sehr schätzen wird. Und für Menschen mit Handicap stellt das barrierefreie Badezimmer ohnehin das Nonplusultra dar. Heutzutage ist die barrierefreie Bad-Planung ohnehin kein allzu großes Problem mehr. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und es müssen eigentlich keine Abstriche gemacht werden, was Komfort und Design anbelangt.

Nicht zu vergessen der potenzielle Immobilienverkauf – und auch bei Vermietung ist Barrierefreiheit ein Faktor, der sich finanziell positiv auswirkt.